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Willkommen beim Stadtverband DIE LINKE. Bocholt

Unter den mehr als 10 000 Nazi-Gegnern befanden sich am Samstag auch zahlreiche Bürger aus Bocholt in Dortmund, um dort gegen alte und neue Nazis und gegen rechtsradikale Parteien zu demonstrieren. „Wir haben es geschafft, dass sich die Dumpfbacken nur eingeschränkt in Dortmund aufhalten konnten“, sagt Bärbel Sauer, die vor dem Dortmunder Hauptbahnhof ihren Protest mit einem Plakat „Stoppt Nazis!“ zum Ausdruck brachte. Zahlreiche Blockaden, aber auch das Bundesverfassungsgericht, machte es den Nazis unmöglich, ihre braune Propaganda durch die Dortmunder Straßen zu tragen.

Jetzt geht's an die Arbeit

Die NRW-Linke hat jetzt einen neuen Landesvorstand. Nachdem etliche Mitglieder des alten Landesvorstandes dem neuen Landtag angehören und beides – also Amt und Mandat - nur schwer leistbar ist, war eine Neuwahl erforderlich. Der neue Landesvorstand umfasst 24 Mitglieder. Als Sprecherin wurde Katharina Schwabedissen und als Sprecher Hubertus Zdebel gewählt. Aus dem Kreis Borken haben 4 Delegierte teilgenommen: Anita Lohberg (Bocholt), Marita Wagner (Gronau), Robert Brandt (Gronau) und Rainer Sauer (Bocholt). Aber auch Bärbel Sauer befand sich unter den mehr als 200 Delegierten. Sie hatte als Mitglied des Bundessauschusses teilgenommen. Jetzt gilt es, konsequent gegen den Sozialabbau von schwarz-gelb anzugehen, den Parteiaufbau voranzutreiben und die Linke-Landtagsfraktion in NRW zu begleiten. Alle Informationen über den Landesparteitag gibt des auf der Landeshomepage – einfach anklicken!

Linke organisiert Widerstand gegen Armutsprogramm der Bundesregierung

Mitglieder der Bocholter Linken hatten bereits im März am Rathauseingang gegen Sparpläne der Rates demonstriert.

Die Bocholter Linke organisiert Widerstand gegen das Vorhaben der Bundesregierung, kündigt Linke-Stadtverbandssprecherin Anita Lohberg an, weil schwarz-gelb bei ihren Kürzungsplänen besonders Hartz-VI-Empfänger, Familien, Rentner und Arbeitslose im Visier haben.

„Reiche, Banken und Unternehmer sollen hingegen geschont werden“, sagt Linke-Vorstandsmitglied und  Pressesprecher Rainer Sauer, der mit seinen Genossen vor allem darauf hofft, dass sich der Protest zu einem parteiübergreifenden und breiten Widerstand entwickelt, bei der alle sozialen Gruppen, Erwerbsloseninitiativen, Gewerkschaften und Kirchen gemeinsam zusammenstehen. Rainer Sauer weiter: „Der Protest muss unüberhörbar werden, denn nur so besteht die Chance, die Schweinereien der Regierung Merkel und Westerwelle aus Berlin abzuwenden. Wenn jeder getrennt für sich seinen eigen Protest organisiert, wird er dadurch leicht überhört.“ Und: Solange der geplante „Sozialkahlschlag gegen die Menschheit“ nicht vom Tisch ist, dürfe es keine Ruhe mehr geben, betont Rainer Sauer, der soziale Unruhen in den Betrieben und auf der Straße für ein legitimes Mittel und für dringend geboten hält.

Am nächsten Mittwoch, 16. Juni, um 19 Uhr lädt die Bocholter Linke daher zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in das Bürgerzentrum Biemenhorst, Willi-Pattberg-Ring 2, in Bocholt ein. Einziges Thema „Das Kahlschlagvorhaben der Bundesregierung - Widerstand jetzt“. Eingeladen sind alle Interessierten.

Außerordentlicher Landesparteitag der NRW-LINKEN am 23. Mai 2010

Landtagswahl - Ergebnisse für den Kreis Borken

Wahlkampfkundgebung mit Gregor Gysi in Bocholt

Weitere Bilder und ein Bericht von der Wahlkampfkundgebung am 03. Mai folgen.

Wahlkampfkundgebung mit Gregor Gysi in Bocholt

Bocholter Linke protestierte gegen Merkels und Rüttgers Kahlschlagpolitik

Die Bocholter Linke nahm den Besuch von Angela Merkel am Dienstagnachmittag (27. April) in Bocholt zum Anlass und protestierte gegen die Politik der sozialen Kälte in Bund und im Land. Linke-Landtagskandidat Rainer Sauer forderte lautstark „Rüttgers muss weg“.  Er warf Rüttgers versagen in der Bildungspolitik und in der Arbeitsmarktpolitik vor.

Die Bedingungen für Schüler als auch für Lehrer seien alles andere als rosig. Sauer stellte fest, es gebe viel zu große Klassen und viel zu wenig Lehrpersonal. Er forderte „eine Schule für alle“, „kleinere Klassen“, und „mehr Lehrpersonal“. „Zudem brauchen wir in Nordrhein Westfalen 60.000 zusätzliche Ausbildungsplätze, um der Jugend eine Zukunft zu geben“, sagte Sauer lautstark durchs Megaphon.

Auch Detlef Graf, der die Linke im Wahlkampf unterstützt, forderte eine andere Politik. Er prangerte vor allem an, dass schwarz-gelb im Bund und im Land Politik gegen die Mehrheit der Bevölkerung mache und sich eher um das Wohl der Großkonzerne und der Reichen kümmere als um die Normalbürger. Er unterstrich die Forderungen nach mehr Beschäftigung, Stärkung der Massenkaufkraft, Abschaffung Hartz-IV und nach einer grundlegenden Änderung in der Sozialpolitik.

Alexander Kopietz vom Jugendverband solid forderte überdies die sofortige Abschaffung der Studiengebühren. Linke-Ratsfrau Bärbel Sauer machte währenddessen deutlich, dass die kommunalen Finanzen gestärkt werden müssen, um nicht in die Pleite zu gehen und um lebenswerte Städte zu erhalten. Für das Desaster in den Städten machte die Ratsfrau Rüttgers und seine Landesregierung verantwortlich. Am Ende waren sich alle Aktivisten darüber einig, dass die Aktion erfolgreich war und an anderer Stelle wiederholt werden sollte.

Anti-Atomkraft-Demo in Ahaus: DIE LINKE. Bocholt war dabei!